Ein Wochenende mit soliden Leistungen!

Mit einem internationalen und einem nationalen Turnier am selben Wochenende nahm das Fechtjahr 2022 erstmals richtig Schwung auf. WSC FechterInnen waren bei beiden am Start!
 
Ladies and international first: Frida Corn belegte beim U-17 Europacupturnier in Meylan, Frankreich den 48 Platz unter 110 gewerteten Fechterinnen aus 10 Nationen. Dem Vordringen in noch höhere Ränge stellte sich nicht nur eine US-amerikanische Gegnerin sondern vor allem auch der Schiedsrichter in den Weg, der mitgereiste Coach Lukas Galli war darob fassungslos. Als Trost bleiben die errungenen Punkte für die Europarangliste, wichtig für die Setzung bei den kommenden internationalen Aufgaben.
 
In Wien fanden die offenen Österreichischen Akademischen Meisterschaften statt, diese zählen auch zur Rangliste der Allgemeinen Klasse. Für einen schwarz-weissen Podestplatz sorgte Dr. Bernhard Wuschitz, der nach etwas schwächerer Vorrunde in der Direkten Ausscheidung einen Durchmarsch bis zur Bronzemedaille hinlegen konnte. Für das Achterfinale qualifizierte sich auch Lukas Chiari: Mit drei Siegen in der Vorrunde und einer bis dahin souveränen Leistung in der Direkten Ausscheidung musste er sich im Viertelfinale dem späteren Turniersieger geschlagen geben. Damit belegte er den siebenten Rang. Tragische Helden des Turniers waren aus WSC Sicht Marco Hebesberger und Erwin Baumgartner, die nach hervorragenden Vorrundenleistungen mit jeweils nur einer Niederlage als 4. und 5. gesetzt Einzug in die Direkte Ausscheidung hielten. Dort war für beide allerdings in der Runde der letzten 16 Schluss, Erwin hatte dabei das besondere Pech ausgerechnet Bernhard zugelost zu bekommen, Marco konnte leider die Fokussierung aus der Vorrunde nicht aufrecht erhalten. Im Klassement bedeutete dies die Plätze neun und zehn, für Erwin immerhin das beste jemals bei einem Ranglistenturnier erzielte Resultat. Noch rekonvaleszent ging Alexander Lazar an den Start, leider konnte er die bereits gezeigten guten Trainingsleistungen nicht abrufen. Ein Sieg in der Vorrunde reichte knapp nicht für den Einzug in die Direkte Ausscheidung.
 
Unsere Damen konnten dieses Mal zwar keinen Podestplatz beisteuern, zeigten aber vor allem in den Vorrunden ansprechende Leistungen: Iasmina Mizrak musste in zwei Qualifizierungsvorrunden insgesamt nur eine Niederlage hinnehmen, beim Gefecht um den Einzug ins Halbfinale machte sich der berufsausbildungsbedingte Trainingsrückstand dann doch bemerkbar und sie musste sich mit dem fünfte Platz begnügen. Eine sehr bemerkenswerte Vorrundenleistung mit insgesamt sechs Siegen rief Agnes Nordmeyer ab, auch sie qualifizierte sich damit für das Achterfinale. Mit Endrang sechs erzielte sie damit zum ersten Mal seit ihrem Comeback im Herbst wieder Punkte für die Rangliste! Dr. Astrid Chiari errang drei Vorrundensiege, am Einzug ins Achterfinale scheiterte sie mit dem Endrang zehn letztlich nur knapp. Einen rabenschwarzen Tag erwischte lediglich Dr. Enrica Seltenhammer, sie qualifizierte sich leider nicht für die Direkte Ausscheidung.